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Glossar

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Kamerafahrt

Als Kamerafahrt bezeichnet man die Bewegung der Kamera durch den Raum beim Filmen.

Um das, bei Amateurfilmen oft beobachtete, typische Verwackeln des Bildes bei der Kamerabewegung zu vermeiden, kommen im professionellen Bereich verschiedene technische Hilfsmittel zum Einsatz:

Dolly (Kamerawagen) der, für zusätzliche Präzision, oft auf Schienen gezogen wird.
Rollstative
Kamerakräne
Steadycams ermöglichen verwacklungsfreie Fahrten mit der Handkamera.
Neben diesen filmspezifischen Hilfsmitteln finden auch Motorräder (Tour de France), fahrende Autos oder Leiterwagen Verwendung. Häufig gezeigt werden Kamerafahrten, die sich auf das Geschehen zubewegen (Totale Closeup). Jedoch bleiben Kamerafahrten durchaus nicht auf die zwei Dimensionen in der Ebene beschränkt. Kamerabühnen, Kräne oder auch Hubschrauber ermöglichen die Einbeziehung der dritten Dimension.

Ein klassisches Beispiel, wie die Kamera, scheinbar losgelöst von den Fesseln der Schwerkraft, selber zum Darsteller wird und alle drei Dimensionen durchmisst, ist Alfred Hitchcocks Psycho von 1960. Die genannten Hilfsmittel können ebenso verwendet werden, um auf Höhe eines sich bewegenden Geschehens zu bleiben. Ein Beispiel hierfür: Indianer verfolgen eine Postkutsche in Stagecoach von John Ford aus dem Jahre 1939.

Neben der Kamerafahrt entlang einer Achse in jeder der Dimensionen, kennen wir noch die Kreisfahrt, bei der ein Motiv in einem Viertel-, Halb- oder vollständigem Kreis umfahren wird.

Bei der „unechten Kamerafahrt“ wird die Bewegung durch die Veränderung der Objektiv-Brennweite simuliert (Zoom).

Im Gegensatz zur Kamerafahrt steht der Kameraschwenk, wobei sich die Kamera (auf dem Stativ oder in der Hand) um einen fixen Punkt dreht. Dies entspricht der Kopfbewegung, um einen größeren Ausschnitt des Geschehens zu erfassen.

hinzugefügt von LosthirN



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