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Kommentare zu Familiendinner (Film)

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8 Kommentare (davon 7 mit Bewertung)
Durchschnittsbewertung: 8.43 Punkte
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kickit
User
11.02.2012 14:47
Kommentare: 728
Forenbeiträge: 550

Bewertung:
9 / 10 Punkte
Tip Top

Wirklich gut!

Die Bilder, Kamera, Schnitt und Musik sind sehr gut !
Das Bilddesign wirkt sehr klar und durchdacht.

Schauspielerisch auch sehr gut umgesetzt.

Negativ:
Das Telefonat hätte ich weggelassen; Kann keinen wirklichen Sinn erkennen, außer dass ich dachte, es gibt "gleich" vielleicht noch einen. Außerdem finde ich einen Dialog einem Film der sonst stumm ist, eher wie ein Stilbruch.

Die Story:
Vom Hocker reisst sie mich nicht. Irgendwie war für mich kein Überraschungseffekt vorhanden. Die Grundidee ist allerdings gut.



Es wurde eine differenzierte Bewertung abgegeben:
Grundidee9/10 Punkte
Story / Drehbuch7/10 Punkte
Schauspiel9/10 Punkte
Kameraführung10/10 Punkte
Musik10/10 Punkte
Sound Design9/10 Punkte
Gesamteindruck8/10 Punkte
Gesamtbewertung9/10 Punkte
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Grunz
User
11.02.2012 17:30
Kommentare: 48
Forenbeiträge: 3

Bewertung:
8 / 10 Punkte
Ich fand den Film von der Idee her sehr gut, ich war wirklich traurig am Ende. Eine deprimierende Auflösung... Eigentlich hab ich nur einen Kritikpunkt und der betrifft das Telefonat bzw. die Zeitung. Am Ende des Films dachte ich, ihre Familie wäre erst vor kurzem gestorben, da hat mich dann das Telefonat gewundert. Die Freundin hätte ja irgendwie fragen müssen wie es ihr geht oder ähnliches, weil immerhin ist das ganze (dachte ich dann ) erst ein paar Tage her und da war das Telefonat doch sehr ungezwungen dafür. Selbst wenn die Hauptdarstellerin nicht wahrhaben will, dass ihre Familie tot ist und sich ihre eigene Welt aufbaut, hätte dann ja zumindest die Freundin am Telefon irgendwelche Fragen zu ihrem Befinden stellen müssen, was man dem Telefonat aber nicht angemerkt hat. Dann hab ich nochmal genauer hingesehen und entdeckt, dass die Zeitung von 2010 ist und euer Film 2011 entstanden ist, also kann der Tod ja auch schon über ein Jahr hersein. So gesehen macht das Telefonat wieder Sinn, weil irgendwann fragen die Freunde ja auch nicht mehr nach wenn eine gewisse Zeit rum ist. Ich finde also ihr hättet irgendwie noch klarer machen müssen, wann der Autounfall war, damit man sich als Zuschauer nicht über das seltsame Telefonat wundert. Ansonsten super!



Es wurde eine differenzierte Bewertung abgegeben:
Grundidee8/10 Punkte
Story / Drehbuch7/10 Punkte
Schauspiel9/10 Punkte
Requisite9/10 Punkte
Kameraführung8/10 Punkte
Beleuchtung8/10 Punkte
Gesamteindruck8/10 Punkte
Gesamtbewertung8/10 Punkte
CIS
Admin
11.02.2012 18:31
Kommentare: 219
Forenbeiträge: 43

Bewertung:
7 / 10 Punkte
Mein Eindruck ist gemischt.

Handwerklich definitiv im oberen Bereich. Da ist mir nur wenig aufgefallen:
Einmal stimmt die Continuity an einer Stelle nicht (0:42, dann kommt der Zwischenschnitt auf den Schnitt vom Fleisch [welch Wortspiel], dann ist ihr Gesicht ab 0:45 deutlich "gelber" und weicher beleuchtet), zum zweiten das Licht manchmal. Da sind mir zu oft zu viele unmotivierte Schatten drin. Z.B. in der Einstellung ab 0:12.
Einige Einstellungen wirken unmotiviert. Z.B. als sie das Telefon weglegt. Da muss man das hingelegte Telefon nicht noch mal zeigen. Man ist als Zuschauer eben so konditioniert, dass man denkt, dass muss noch eine Bedeutung haben. (Was weiß ich: Sie fällt hin und kann keine Hilfe rufen, weil das Telefon so hoch oben liegt oder so.)
Warum wird das Radio leiser, als das Telefon klingelt? Ist das moderne Technik? Also wenn man die Filmmusik als real in der Szene vorkommende Musik inszeniert, dann muss man auch jedes Laut/Leiser-Werden motivieren. Scheint mir hier nicht der Fall.

Lauter Kleinigkeiten, insgesamt handwerklich trotzdem sehr gut.

Schauspielerisch-inszenatorisch ist mein Eindruck gemischt: Teilweise richtig gut, manches wirkt ein wenig gezwungen (das Telefongespräch und das Tanzen).

Vor allem aber hat mir die Story nicht gefallen. Ich habe ziemlich bald bemerkt, worauf es hinausläuft. Bei ungefähr 2:20 wars mir klar.

Und rückblickend betrachtet scheint auch ihr ganzes Verhalten kaum stimmig. Warum wird sie über das Kochen hin so fröhlich, während sie es am Beginn nicht war? Wenn da eine Art "Halluzinationswahn" oder eine Autosuggestion angedeutet werden sollte, dann passt das in meinen Augen nicht. Dann müsste sie von Anfang an hektisch, betriebsam, fröhlich sein.
Mir scheint es, als sei hier alles auf den Überraschungsmoment am Ende hin angelegt worden. Aber auch der gelingt bei mir nicht.

Klingt jetzt alles sehr negativ. Insgesamt trotzdem verdiente 7 Punkte, weil die Filmillusion
gelingt, die Stimmung rüberkommt und insgesamt 4 Minuten lang gut unterhält.
 www.erksst.de
8sh
User
11.02.2012 22:54
Kommentare: 25
Forenbeiträge: 6

Bewertung:
8 / 10 Punkte
Ich habe den Film mit Genuss angeschaut, weil ich die Schauspielerin richtig gut fand (fast professionell), weil mir die Einstellungen gefallen (mir gefallen Nahaufnahmen, wie beim Rühren in der Soße oder dem Wein einschenken..) und weil mich der Film in eine Erwartungshaltung gebracht hat, die bis zum Schluss nicht abgeflaut ist. Allerdings finde ich die Aussage des Films ziemlich irritierend und in sich nicht schlüssig. Die Frau ist traumatisiert und hat sich eine Scheinwelt aufgebaut. Aber was soll dieser stinknormale Anruf der Freundin dabei, der "Topftanz" und der Gemüse-Smiley? Aus dem Stoff hätte man mehr machen können, finde ich.
Bubaderbaer
User
16.02.2012 18:47
Kommentare: 4
Forenbeiträge: 4

Bewertung:
9 / 10 Punkte
Familiendinner

Wirklich super, perfekt vom Handwerk bis hin zur leicht abgehärmten Darstellerin, der man die an sich gestresste und nach außen hin strahlende Familienmanagerin wirklich abnimmt.

Und dann dieses Ende! Endlich mal ein Film, der überrascht! (Jedenfalls mich)



Es wurde eine differenzierte Bewertung abgegeben:
Grundidee8/10 Punkte
Story / Drehbuch9/10 Punkte
Schauspiel10/10 Punkte
Requisite10/10 Punkte
Kameraführung9/10 Punkte
Beleuchtung9/10 Punkte
Musik9/10 Punkte
Sound Design8/10 Punkte
Schnitt / Montage10/10 Punkte
Gesamteindruck9/10 Punkte
Gesamtbewertung9/10 Punkte
LNKF
User
29.02.2012 09:08
Kommentare: 18
Forenbeiträge: 32

Bewertung:
9 / 10 Punkte
Finde den Film ganz toll.
Es ist immer wieder erstaunlich was in einen Kurzfilm gepackt werden kann.

... Betreffend dem Telefonat, kann ich mich den bisherigen Postings inhaltlich voll anschliessen. Macht mir aber nicht so viel aus (führe ja im reallife selbst hin und wieder sinnlose Telefongespräche).

Gute schauspielerische Leistung
Nächste Lange Nacht des Kurzen Films November 2015 in der Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard (AUT) - Filme können bereits gemeldet werden
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scriptdoktor
User
04.03.2012 13:34
Kommentare: 4
Forenbeiträge: 12

Keine Bewertung
Klasse!

Ein kurzer Amateurfilm, der spürbar Trauer und Mitgefühl auslöst - das ist doch schon mal allerhand und gar nicht selbstverständlich. Hut ab.

Prima Story, authentisches Setting und durchaus gelungener Stil. Das Telefonat am Anfang ist auch nicht schlecht, da es eine scheinbare Normalsituation plausibel einleitet. Der lachende Gemüseteller ist stark! Bemerkenswert ist außerdem, dass eine Vorgeschichte das Hier und Jetzt definiert. Zwei zeitliche Ebenen verschmelzen in weniger als 4 Minuten. Da sieht man doch gerne über marginale Detailfehler hinweg ...
Drehbuch | Text für Film
VK
User
08.03.2012 00:06
Kommentare: 1020
Forenbeiträge: 255

Bewertung:
9 / 10 Punkte
Der Film hat es geschafft, mich betroffen zu machen - alles andere interessiert mich wenig.
Und wenn man selbst (wie ich) Vater zweier kleiner Kinder ist, geht einem so eine Geschichte besonders nahe.
Illusion gelungen und Gefühle erzeugt
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